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Frauen und Männer werden in ihrer Sexualität von verschiedenen genetischen Programmen gesteuert, für die es nachgewiesene neurophysiologische Unterschiede gibt, die man kennen und akzeptieren sollte.
Während meiner 20 jährigen Tätigkeit als Chefarzt einer psychiatrischen Klinik mit psychotherapeutischer Ausrichtung habe ich oft erlebt, dass Konflikte, Spannungen und Trennungen auch von langjährigen Beziehungen oft wegen der unterschiedlichen Betrachtungsweise der Sexualität durch die Geschlechter begründet ist.
Dies ernst zu nehmen und fachgerecht zu behandeln, ist lohnenswert und wird von den Betroffenen meist sehr dankbar angenommen.
Für eine isolierte Störung ist eine ambulante Praxis sehr viel besser geeignet als das stationäre Setting einer Klinik. Für die Verbesserung des partnerschaftlichen Zusammenlebens genügen meist schon Beratungen, erst bei eingetretenen Störungen ist eine Sexualtherapie zu empfehlen.
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