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sind oft Folgen länger zurückliegender Ereignisse z.T. traumatischer Natur, die verdrängt aber nicht verarbeitet wurden und in der Partnerschaft störend zu Tage treten, ohne dass der Zusammenhang immer erkennbar ist. Hier sind häufig Frauen betroffen, die Gewalt erfahren haben, oder deren erste Begegnung mit der Sexualität sehr disharmonisch war. Als Folge ist der individuelle Lernprozess ihrer Sexualität gestört oder gar nicht in Gang gesetzt worden.
Die Therapie ist schwierig und langwierig und muss besonders zu Beginn eine Re-Traumatisierung vermeiden. Bei derartigen Störungsbildern spielt die Akzeptanz des Therapeuten eine besondere Rolle; manchmal werden männliche Therapeuten auch prinzipiell abgelehnt. Dann müssen andere Möglichkeiten gefunden werden.
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